Shared Governance in der Pflege

Die UNM-Krankenhäuser haben sich 2004 dafür entschieden, eine gemeinsame Governance als organisatorische Entscheidungsfindung einzuführen. Shared Governance, entwickelt von Tim Porter O'Grady, ist eine organisierte Struktur für die gemeinsame Entscheidungsfindung zwischen Mitarbeitern und Management. Shared Governance basiert auf der Überzeugung, dass sowohl die Menschen als auch die Art der Arbeit in einer Organisation Partner des Unternehmens sind. Die Bedeutung von Shared Governance in einer Organisation spiegelt sich auf verschiedene Weise wider:

  • Die Mitarbeiter werden ermutigt, sich an unternehmensweiten Entscheidungsfindungen zu beteiligen, und ihre Beiträge werden anerkannt.
  • Partnerschaften zwischen Mitarbeitern und Management werden gefördert.
  • Die Eigenverantwortung und die Verantwortung der Mitarbeiter für die Entscheidungsfindung werden gefördert.
  • Interdependenz und Zusammenarbeit zwischen Management und Mitarbeitern werden gefördert.
  • Autonomie und berufliche Entwicklung werden gefördert.
  • Vertrauen, Respekt und offene/ehrliche Kommunikation werden gefördert.

Unit Shared Governance Councils

Jede Einheit hat einen Shared Governance Council und trifft sich monatlich. Jedes Gebiet hat auch einen Gebietsrat, der sich mit Fragen befasst, die Einheiten innerhalb des jeweiligen Gebiets betreffen. Viele Einheiten haben Chartas, die die Regeln und Verfahren ihres Rates hervorheben.

2006 wurde ein Pflegepersonalrat geschaffen, der sich aus Vorsitzenden, Co-Vorsitzenden und Stellvertretern zusammensetzt. Der Zweck dieses Rates ist es, ein formalisiertes Zwei-Wege-Kommunikationsmittel zwischen der Pflegeverwaltung und den Mitgliedern des Pflegepersonals bereitzustellen. Der Rat tritt monatlich zusammen und besteht aus Präsentationen von Mitarbeitern und Management, dem Austausch bewährter Verfahren und der Diskussion von Systemproblemen und -lösungen.

Porter-O'Grady, T., Hawkins, MA, Parker, ML (Hrsg.). (1997). Shared Governance für ganze Systeme: Architektur für die Integration. Gaithersburg, Md: Aspen Publishers. S. 1-314.